Körpersprache & Laute
Kaninchen
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Körpersprache
geduckte Haltung/Ohren am Körper, Kopf auf Boden: Das Kaninchen unterwirft sich.
leichtes Anstupsen: Sympathiebeweis, sagt Hallo oder möchte, dass Sie sich mit ihm beschäftigen.
Stoßen mit dem Kopf (z.B gegen Ihre Hand): Es will jetzt lieber in Ruhe gelassen werden.
Angespannte Sitzhaltung bei angelegten Ohren: Das Kaninchen möchte in Ruhe gelassen werden und ist in Verteidigungsbereitschaft.
Liegen mit ausgestreckten Beinen: Das Kaninchen ruht! Es können nun auch langsam die Augen zufallen. Fühlt es sich jedoch gestört, werden die Füße schnell unter den Körper gezogen um bereit für eine Flucht zu sein.
Naseblinzeln: An der Kaninchen-Nase erkennt seine Stimmung. Bewegt sich die Nase sehr schnell so ist das Kaninchen aufgeregt oder es liegt ein Geruch in der Luft.
Ruht das Tier, kann man auch eine ganz ruhige Nasenbewegung beobachten.
Männchen machen: Das Kaninchen hat alles im Blick, es ist aufmerksam und neugierig und möchte alles sehen!
Stampfen/Klopfen mit den Hinterläufen: Es warnt seine Artgenossen dass eventuell Gefahr droht.
Ohren drehen: Kaninchen haben einen 360° Rundumblick und auch ihre Ohren können sie nach Belieben in jede Ric htung drehen um eventuell nahende Feinde schnell zu erkennen.
Kinn reiben: Das Kaninchen makiert sein Revier, denn es besitzt eine Duftdrüse am Kinn!
Urin verspritzen: Unkastrierte Rammler aber auch hitzige Weiber markieren ihr Revier.
Wälzen: geht es dem Kaninchen gut und es ist entspannt, wälzt es sich auf dem Boden.
Wühlen: Buddeln ist ein natürlicher Trieb, da Kaninchen in Freiheit in größeren selbstgebuddelten Tunnelsystemen leben.
Gähnen: Kaninchen gähnen nach dem Ruhen, aber nicht immer.
Lecken: Zeichen von Zuneigung und ein wichtiger Bestandteil der Kaninchenkommunikation.
Putzen: Nach dem Ruhen oder Fressen putzen sich Kaninchen selbst oder gegenseitig. Putzen sie einander ist das eine Art Liebesbeweis, dazu zählt vorallem das Ohrenputzen.
Kot fressen: Kaninchen sind Koprophagen und nehmen ihren Kot (speziell Blinddarmkot) auf. So sind sie in der Lage aus karger Nahrung notwendige Vitamine aufzunehmen. Zuviel produzierter BDK ist meist ein Zeichen für zu vitaminreiche Nahrung.
Gitterstäbe knabbern: Das Tier langweilt sich, fühlt sich mit dem Platzangebot nicht einverstanden, ist einsam und ohne Partner, krank oder vermutet außerhalb Futter. Um sicher zu gehen sollten alle genannten Punkte überprüft und abgestellt werden.
Rennen und Springen: Zeichen von Ausgelassenheit. So spielen Kaninchen und zeigen ihre Freude. Sie rennen, springen, schlagen Haken und hüpfen "wie wild". Nach 5-10 Minuten ist es meist vorbei und das Kaninchen legt sich zum Ausruhen hin. Je älter die Tiere werden, desto seltener ist dieses Verhalten zu beobachten.
Rammeln: Kaninchen klären beim Berammeln die Rangordnung. Nicht immer hat dieses Verhalten einen sexuellen Hintergrund, auch Häsinnen rammeln.
Hitze: Weibliche Kaninchen werden hitzig. Sie umwerben den Rammler oder andere Kaninchen und können während dieser Phase sehr zickig und anstrengend sein.
Scheinträchtigkeit: Nach einem Nackenbiss kann der Eisprung beim Weibchen ausgelöst werden und dies verursacht eine eingebildete Schwangerschaft. Maximal 6 SSS pro Jahr sind für das Weibchen ohne gesundheitliche Auswirkungen, sollte dies öfter vorkommen, wäre eine Kastration der Häsin überlegenswert.
Nest bauen: Scheinschwangere Kaninchen bauen ein Nest, das nach spätestens 7 Tagen nicht mehr beachtet und zerstört wird. SSS sollten ebenso nicht zu häufig auftreten, da die ausgeschütteten Hormone Stress bedeuten und sich das Fortpflanzungssystem dadurch krankhaft verändern kann.
Fell rupfen: Weibchen zupfen sich während einer Scheinschwangerschaft Fell aus dem Bauch da sie es für die Jungen ins Nest legen, was sie zusätzlich aus Streu, Heu und Stroh bauen.
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Laute
leises entspanntes Zähnemahlen: In Verbindung mit einer entspannten Haltung zeigt das Kaninchen seine momentane Zufriedenheit. Kann beim Ruhen, gegenseitigen Putzen oder Streicheln des Möhrengebers auftreten.
starkes Zähneknirschen: Sitzt das Tier angespannt da, hat es Schmerzen!
Fiepen: Das Kaninchen hat Angst, ist verunsichert.
Brummen: Das Böckchen rennt brummend um die Häsin rum, er umwirbt sie.
Fauchen: Unmut, meist bei Weibchen zu beobachten.
Knurren: Das Kaninchen ist aggressiv (z.B. wenn es geärgert wurde.) Es ist bereit für einen Angriff.
Schreien: Haben Kaninchen Todesangst, schreien sie. Dieses Geräusch geht uns Menschen durch Mark und Bein.
Meerschweinchen
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Körpersprache
Männchen machen: Das Aufstellen auf zwei Beinen ist für Meerschweinchen gar nicht so einfach, aber für Futter machen Meeries ja bekanntlich (fast) alles.
Luftsprünge: dein Schweinchen ist gut gelaunt und übermutig.
Gähnen: Wenn ein Meerschweinchen gähnt heißt dies nicht das es müde ist sondern gibt sich im Kampf geschlagen.
Imponiergehabe: Ein aggressiv gestimmtes Meerschweinchen sträubt die Nacken- und Rückenhaare. Dabei ertönt ein langgezogenens "brrr".
Ruhen: Entspannte Tiere liegen häufig auf der Seite.
Umwerben: Das sogenante Brommseln ist dann zu erkennen, wenn ein Böckchen ein Weibchen umkreist und gurrende Geräusce von sich gibt.
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Laute
Grunzen: Das Meerschweinchen sagt freundlich "hallo" und begrüßt sich.
Glucksen und Gurren: Ein Ausdruck von Zufriedenheit.
Quieken: Gequieckt wird wenn man etwas Bekanntes hört z.B das Rascheln einer Tüte. Das Meerschweinchen schreit wohl "Wir verhungern!!!" oder "Wir wollen SOFORT unser Essen!" So werden nur Menschen angebettelt.
Fiepen: Das Meerschweinchen hat Angst.
Knurren und Zähneklappern: Das Meerschweinchen hat große Angst und droht.
Chirpen: Das sind sehr hohe Quiektöne. Das Tier, was sich sozial überfordert fühlt, stößt diese Laute laut und lang anhaltend aus. Es kommt mit der Situation nicht klar und steht somit unter Streß.
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