Hasenpest / Tularämie / Kaninchenfieber bei Kaninchen


Diese seuchenartige Infektionskrankheit kommt in Mitteleuropa bis jetzt seltener vor. Vorallem in Nordeuropa kommt sie bei Wildkaninchen, Hasen, Mäusen und Ratten häufiger vor. Sie wird hauptsächlich durch infizierte Milben, Zecken, Flöhe, Läuse u.ä. Ektoparasiten übertragen.
Die Tularämie ist meldepflichtig.
Krankheitszeichen sind bei einem raschen Krankheitsverlauf unauffällig, sonst auffällig sind Störungen im Allgemeinempfinden (Mattigkeit, Fressunlust, Taumeln).
Die Krankheit kann nur mit einem Erregernachweis (Labor) festgestellt werden. Da der Erreger durch Blut saugende Insekten und Schadnager übertragen wird, ist Schutz vor Insekten (Insektengitter, Klebefallen etc. ) und eine planmäßige Mäuse- und Rattenbekämpfung die wirksamste Vorsichtsmaßnahme.
Wenn diese Krankheit festgestellt wird kann man mit Streptomycin behandeln. Die Tularämie wird durch Bakterien übertragen die auch für den Menschen gefährlich sein können.



 

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