Heu


Kaninchen/Meerschweinchen sind Pflanzenfresser, in der Natur fressen sie was Wald, Wiese und Feld so hergeben. Dort können sie ihre Nahrung selbst wählen und nutzen so ihre Zähne ab, und halten die Verdauung auf "trapp".

Das Hauptnahrungsmittel unseres Kaninchen/Meerschweinchen ist Heu oder auch frische Wiese. Unsere Lieblinge benötigen jeden Tag frisches und qualitatives Heu. So halten sie ihren schwach ausgeprägten Magen- und Darmmuskulatur aufrecht und ausserdem hilft es das Nagebedürfnis zu befriedigen, gleichzeitig nutzt es die ständig nachwachsende Zähne ab.

Am nährwertreichsten ist das Heu wenn es vor der Blüte geschnitten wird, je länger man mit dem Schnitt wartet desto nährstoffärmer wird das Heu. Auch lange und intensive "Röstung" des Heus wirkt sich negativ auf die Qualität aus. Regen sollte es auch keinen abbekommen, es kann schnell zu schimmeln anfangen.

Am besten ist es wenn man Heu in Heißluft-Trocknungsanlangen gibt, hier wird das Futter mit ca. 250-1.000°C heißer Luft in nur 10min. zubereitet. Diese Methode ist sehr nährstoffschonend. Ausserdem sollte Heu verschiedene Gräser und Kräuter noch beinhalten. Qualitatives Heu erkennt man daran das es wohlriechend duftet, das ist sehr wichtig da Kaninchen/Meerschweinchen eine sehr gute Nase haben und daran erkennen können ob es ihnen wohl schmecken wird oder nicht. Wenn es kein gutes Heu ist ziehen sie die besten Gräser heraus und den Rest lassen sie einfach liegen, ein sehr gutes Heu dagegen wird restlos aufgefressen. Unsere Empfehlung dazu: Schwarzwaldheu. Das schmeckt selbst den größten Heumuffeln unter den Fellnasen! Wer nicht vom recht hohen Preis abgeschreckt wird kann sich damit trösten, dass dieses Heu durch seine ausgesprichene Qualität beinah restlos aufgefuttert wird. Oftmals liegt doch ein Groteil am Boden und wird als Toilette benutzt.

Heu ist besonders wichtig für unser Kaninchen/Meerschweinchen, durch seinen hohen Rohfaseranteil bindet es z.B. die verschluckten Haare und befördert sie bis zur Ausscheidung. Wer mehr Wiese füttert, also frische Gräser und Kräuter wird feststellen, dass weniger Heu gefuttert wird. Aber das ist in diesem Fall durchaus in Ordnung.

Was machen bei Heumuffeln?
Zuerst einmal muss da die grundsätzliche Ernährung überprüft werden.
Wird zuviel von anderem oder gar falsch gefüttert? Bspw. Brot und Getreide können den Appetit zügeln.
Sind die Zähne des Tierchens in Ordnung? Wenn Schmerzen im Mund da sind, wird auch sehr stark selektiert.
Ist das Heu von guter Qualität? Nicht gutes Heu erkennt man selbst manchmal nicht, aber die Feinschmecker daheim schon. Eindeutig ungutes Heu ist gelblich, staubig, riecht muffig, enthält wenig unterschiedliche Kräuter oder ist stark zusammen gepresst.



 

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