Listeriose bei Kaninchen


Diese Krankheit kommt zwar nicht sehr oft in Kaninchenbeständen vor, jedoch wenn sie vorkommt sind meist gleich mehrere Kaninchen davon befallen. Die Erreger werden mit dem Kot ausgeschieden über das Futter, Stresssituationen scheinen das Angehen der Infektion zu fördern, vielleicht erst zu ermöglichen. Listeriose ist meldepflichtig!
Die Krankheitszeichen sind sehr unterschiedlich, bei einem Krankheitverlauf durch die Blutbahn sind die Krankheitszeichen eine Störung des Allgemeinbefindens wie Mattigkeit, Fressunlust, Fieber und plötzlich eintretender Tod; bei einer Listeriose der Gebärmutter eventuell Verwerfen gegen Ende der Tragezeit; Listeriose im Gehirn ruft meist Lichtscheue, unkontrollierte Bewegungen, Schiefhalten des Kopfes, unnormale Gliedmaßstellungen hervor. Die Krankheit kann man durch einen Bluttest im Labor feststellen lassen. Der Erreger ist auf andere Tiere wie zB Schaf, Rind und Geflügel übertragbar auch der Mensch ist vor ihm nicht sicher. Aus diesem grund wird dazu geraten die Tiere zu töten, jedoch kann man die Krankheit auch mit Antibiotika behandelbar, sofern keine zentralnervösen Störungen vorliegen. Klinisches Erscheinungsbild beim Menschen: Zentralnervöse Störungen (Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Bewusstseinsstörungen), Fehlgeburt, Lymphknotenschwellung, Bindehautentzündung u. a.




 

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