Kaninchen hochheben und tragen


Hochheben und Tragen von Kaninchen

Für die meisten Kaninchen bedeutet das Hochnehmen als Fluchttier sehr viel Stress und auch die Wenigsten mögen es Hochgenommen zu werden, denn reine Bodenbewohner verlieren nicht gern den Boden unter den Füßen. Wenn sie hochgenommen werden, glauben sie instinktiv, dass sie von einem Fressfeind (Greifvogel) gefangen wurden und sterben müssen! Wenn nun das Tier aus einem besonderen Grund hochgehoben werden muss (TA, Medikamentengabe, Krankheit o.ä...) geh wie folgt vor:

Nähere dich den Tieren langsam und mit ruhiger Stimme, gegebenenfalls auch mit einem Leckerchen.
Mit der Hand über die Ohren streicheln und in den Anfang des Rückenfells greifen um es zu fixieren. Der Griff sollte weder zu fest (das tut weh) noch zu locker (sie können sich sonst losstrampeln) sein. Beim Anheben mit der anderen Hand unter das Hinterteil fassen, um es abzustützen. Sie dürfen niemals nur mittels Nackengriff hochgezogen werden oder an den Ohren hochgehoben werden!

Kaninchen die weniger scheu sind können auch mit beiden Händen unter den Füßen hochgehoben werden (bessere Variante):
eine Hand grift vom Bauch nach vorn Richtung Kopf zwischen den Beinen unter die Brustplatte und die andere Hand hält die Hinterpfoten fest.

Zum Tragen wird das Kaninchen auf den angewinkelten Unterarm gesetzt und die andere Hand liegt griffbereit auf dem Rücken des Tieres! Oder auf die Brust setzen, mit einer Hand den Hintern stützen und mit der anderen am Rücken bleiben. Der Griff am Rücken dient dazu, dass Kaninchen schnell festhalten zu können, wenn es plötzlich zappelt und dadurch stürzen könnte. Denn Stürze (auch aus geringer Höhe) sind sehr gefährlich und enden leider oft mit Knochenbrüchen.

Bitte trag dein Kaninchen nur, wenn es unbedingt sein muss!

Für einen Transport über eine größere Strecke und durch verschiedene Räume empfehlen wir eine Transportbox, darin rutscht dein Kleines nicht herum und die Box kann gut getragen werden. Fluchttiere we Kaninchen erschrecken sich leicht und es kommt zu Unfällen weil das Tier auf dem Arm zappelt oder sich gar frei strampelt.



 

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